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Selbstbildnis in polarisierter Gesellschaft 

Selbstbildnis in polarisierter Gesellschaft 

Skulptur mit leeren Händen steht gegenüber einer Skulptur deren Körper aus Körben besteht (die zur Verstärkung der Aussage auch mit (Cent) Münzen gefüllt werden könnten) – der ganze Körper wird zum Auffangbecken mit inneren Kreisläufen der Vermehrung. Die rauh gestaltete Oberfläche kann den groben, teils brutalen Umgang unter Menschen symbolisch unterstreichen. 

Dazwischen Selbstbildnis (Skulptur) mit Armhaltung die anpacken will. Die Arme als Schlangen zeigen ambivalente Handlungsmöglichkeit. Sich schlängelnder Kopf und senkrechtes Auge signalisieren mangelnde Entschlossenheit, verschiedene Sichtweisen und „Kompromissbereitschaft“. Der Körper des Selbstbildnisses ist aufgeklappt und ausgefranst – Fransen tragen rudimentär Gesichtszüge

Im Vordergrund zerrissene Schlange (Ambivalenz), die aus Schneckenhaus herauskommt und deren Kopf zum christlichen Symbol für das Auge Gottes gestaltet ist: Gibt es Gerechtigkeit?

Durch Umstellen der einzelnen Skulpturen kann „interaktiv“ agiert werden und eine Geschichte gestaltet werden.

Die grundlegende gesellschaftliche Polarisierung entsteht aus der Konfliktkonstellation zwischen arm und reich. 

Daraus erwachsen verschiedene gesellschaftliche Ebenen von Polarisierungen 

Die Schere zwischen arm und reich geht national und global weiter auseinander und somit nimmt die Polarisierung auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen weiter zu und erfordert eigentlich entschlossenes Handeln.

Diese extrem ungleiche Aufteilung von „Haben“ und damit von auch Macht und Einflusssphären bedroht Demokratien und stellt die Frage nach Gerechtigkeit an sich, aber auch Fragen nach Einflussmöglichkeiten auf gesellschaftliche Entwicklung sowie Natur- und Klimaschutz und auch nach der persönlichen Gestaltungsmöglichkeit des (Über-)Lebens und des (Da-)Seins.